Die Eurythmie arbeitet mit dynamischen Formen, die individuell in der Vorstellung erfasst und für sich oder im Team miteinander bewegt werden. Der fixe Bezugspunkt ist der bewegende Mensch selbst; er gleicht das Fehlen eines festen Standpunktes durch schöpferische Eigenaktivität aus, indem er fortwährend neue Zusammenhänge schafft.

 

Vorstellung, Wahrnehmung und Handlung nähern sich im Üben langsam einander an, bilden immer stärker eine Einheit, bis zuletzt der Mensch selbst eins wird mit sich und der Wirklichkeit des Raumes, des Prozesses, des Miteinanders und der Idee als Wirkenskraft.